Wandern Sie über steile Waldhänge und ehemalige Sandgruben
In der Vergangenheit, von 1850 bis 1948, wurde Sand aus dem Middenduin für Böschungen in der Nähe von Gebäuden in Haarlem und Amsterdam ausgehoben. Der Sand wurde mit Lastkähnen über die Zanderijvaart transportiert. Die Ausgrabungen wurden um 1948 eingestellt und das Gelände wurde für den Anbau von Blumenzwiebeln genutzt. Ab 1992 ließ Staatsbosbeheer die Dünen wieder verkümmern. Durch die niedrige Lage und den Zufluss von Sickerwasser kehren seltene Pflanzenarten zurück, wie das Wasserveilchen, Rundblättrige Wintergrün, Parnassia und das Sumpf-Stendelwurz. Schottische Highlander und Konik-Pferde grasen in der Gegend.
Schwierigkeitsgrad: leichte Wanderung
Länge: 3,5 Kilometer
Markierung: Rote Pfeile
Ausgangspunkte: Eingang Middenduin/Duinlustweg in Overveen und am Besucherzentrum De Kennemerduinen (gegenüber dem Zeeweg)
Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie 81 ab Zandvoort oder Bahnhof Haarlem. Steigen Sie an der Haltestelle Kennemerduinen aus
Verpflegung: im Besucherzentrum
Eintritt: Kostenlos,
Parken: Bezahlt
Wegbeschreibung: Folgen Sie am Eingang Middenduin/Duinlustweg den roten Pfeilen entlang der Zanderijvaart. Wir gehen jetzt rechts über die Brücke und folgen der Zanderijvaart. Bald erreichen wir einen offenen Abschnitt: De Zanderij. Wir folgen den roten Pfeilen und gehen durch ein Waldgebiet. Am Ende dieses Weges können wir zu einem Aussichtspunkt gehen, um mit etwas Glück die Wisente an einem wunderschönen See zu beobachten: dem See von Burdet. Dann folgen wir den roten Pfeilen, gehen unter der Bahn hindurch und wandern langsam durch ein wunderschönes hügeliges Waldgebiet aufwärts. Als wir wieder unten sind, kommen wir an einem Eiskeller vorbei, wo früher Eis für die Kühlschränke des Landgoed Duinlust gelagert wurde. Heute schlafen und überwintern seltene Fledermäuse dort. Unten biegen wir rechts zum Parkplatz ab.
Vom Eingang zum Besucherzentrum Kennermerduinen überqueren wir die stark befahrene Seestraße und erreichen den offenen Teil: De Zanderij. Hier biegen wir links ab und folgen der obigen Wegbeschreibung über die roten Pfeile.





Middenduin ist ein abwechslungsreiches Wandergebiet. Es gibt drei verschiedene Landschaften: Wald, halboffene Düne und ein nasses Dünental. Das nasse Dünental ist entstanden, weil Schafe die Dünen kahl gefressen haben. Eine Sandverwehung war die Folge.
In der ehemaligen Sandmühle wurde früher Sand abgebaut. Dieser wurde über die Zanderijvaart nach Haarlem und Amsterdam transportiert. Nach 1948 wird die Ebene für den Blumenzwiebelanbau genutzt. 1992 hörte es auf. Das nasse Dünental ist inzwischen verarmt und der Zufluss von sauberem Sickerwasser hat zum Wachstum besonderer Pflanzen wie Wasserveilchen und Parnassia geführt.
Der Kemperberg liegt in einem Waldgebiet. Hier wachsen Nadel- und Tannenbäume. Am Fuße des Kemperbergs befindet sich ein Eiskeller, in dem Eis für das angrenzende Gut Duinlust gelagert wurde. Es ist jetzt ein Unterschlupf für Fledermäuse.